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Antragsverfahren für Fußgängerüberweg

17.11.2014

In der 1. Sitzung der Gesamtelternvertretung im Schuljahr 2014/2015 am 15. September 2014 wurde die mögliche Verlängerung der Ladezone bzw. des Bereichs des eingeschränkten Halteverbots vor der roten Schule noch einmal angesprochen. Gegen eine Verlängerung spricht, dass sich an dem vor allem morgendlichen Halten in der zweiten oder gar dritten Reihe wohl nichts ändern wird. Im Gegenteil könnte eine Verlängerung sogar noch dazu einladen, gewisse Verhaltensweisen der Eltern zu fördern. Ein anderer Grund ist, dass der Parkraum vor und in der Nähe der Schule begrenzt ist und die Lehrer und Erzieher ihre Parkmöglichkeiten behalten möchten.

Diskutiert wurde aber ein neuer Aspekt. Anlass ist das neue Baugebiet aufgrund des Bebauungsplans XIX-48b (Bebauung der ehemaligen gärtnerischen Produktionsgenossenschaft GPG Kleeblatt u.a. hinter der Dr.-Markus-Str.). Hier sollen um die 130 Einfamilienhäuser im Einschulungsbereich der Jeanne-Barez-Schule entstehen. Bereits jetzt queren Kinder die – bekanntermaßen stark frequentierte – Berliner Str. in Höhe der Dr.-Markus-Str., weil sie nur des sichereren Überwegs wegen von dort nicht ca. 400 m bis zur Ampelkreuzung an der Blankenfelder Str. laufen, um von dort wieder auf der anderen Seite der Berliner Str. zurück zur roten Schule laufen. Bei der Dr.-Markus-Str. ist der Überweg auf beiden Seiten zwischen den Tram-Gleisen durch eine Furt gesichert und die Anregung bzw. Frage lautet, ob dort auch ein Fußgängerüberweg geschaffen werden könnte. Eine Geschwindigkeitsbegrenzung befindet sich bereits dort. Zudem müssen einige Kinder zuvor auch entlang der Berliner Str. die Bahnhofstraße auf der einen Seite und die Rosenthaler Str. auf der anderen Seite queren und zwar, um sowohl zur roten wie auch zur gelben Schule in der Hauptstr. 66 zu gelangen. Die angespannte Verkehrssituation dort ist per se allgemein bekannt.

Wie von der Gesamtelternvertretung erbeten, wurde diese Problematik der Verkehrslenkung Berlin vorgetragen. Diese hat sich daraufhin danach erkundigt, zu welchen Unterrichts- und Hortzeiten Kinder die rote Schule erreichen und verlassen. Mit Schreiben vom 17. November 2014 hat sie dann erfreulicherweise mitgeteilt, dass der Fußgängerüberweg an der Einmündung Berliner Straße/Dr.-Markus-Straße im Antragsverfahren bearbeitet wird. Nach einer Vorprüfung durch die Verkehrslenkung Berlin wird der Antrag in der Arbeitsgruppe “Fußgängerüberwege” mit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt sowie einem privaten Ingenieurbüro erörtert. Bezüglich der anderen Fragen zur Berliner Straße wurde das Straßen- und Grünflächenamt Pankow um eine Antwort gebeten, die noch nicht vorliegt.

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