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Besuch von Frau Bittner, BVV Pankow

Am 18. April 2017 besuchte Frau Bittner, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU in der Bezirksverordnetenversammlung Pankow und Mitglied des Schul- und Sportausschusses, die Jeanne-Barez-Schule. Frau Bittner war hier in Französisch Buchholz vor allem am Fortschritt der von den Eltern erkämpften Schulerweiterung interessiert. Die Jeanne-Barez-Schule wurde in das Schulsanierungsprogramm aufgenommen und es ist zu hoffen, dass spätestens 2018 endlich der Bau beginnt.

Dass dies dringend nötig ist, zeigen beispielhaft die beengten Räumlichkeiten für die Mittagessenausgabe. Jahrelang versprach das Bezirksamt Pankow Abhilfe, aber tatsächlich war es der Schulförderverein, der die Küchenausstattung finanziert hatte. Beeindruckt zeigte sich Frau Bittner von diesem Engagement auch angesichts der Spielgeräte und Sitzgelegenheiten auf dem Schulhof und der Gestaltung der Schulgebäude, die der Verein ermöglicht hat.

Viel musste in Eigeninitiative getan werden, doch beim Rundgang offenbarte sich eine lange Wunschliste, die ein Stück weit auch Nachweis amtlicher Versäumnisse ist. So verwandelt sich bei Regen der Schulhof in eine schlammige Seenlandschaft, Teile des Schulhofes sind nicht nutzbare Brachflächen und Reparaturarbeiten hier und Baumaßnahmen da werden vor sich her geschoben. Was besser geworden ist, so der Schulleiter Herr Emrich, ist die Kommunikation mit dem neuen Bezirksschulstadtrat.

Herr Bocian, Vorsitzender der Gesamtelternvertretung, und Herr Jansen, Fördervereinsvorsitzender, machten abschließend vor Ort auf den Schulsportplatz aufmerksam. Der aktuelle Antrag der SPD auf Drucksache VIII-0154, mit dem für dieses Feld eine Flutlichtanlage beantragt wird und der in den Schulausschuss überwiesen wurde, bedürfe der Richtigstellung. In dem Antrag werde falsch dargestellt, das Kleinsportfeld sei Teil des Sportplatzes des SV Buchholz, aber es sei – amtlich bestätigt – Schulgelände. Dabei stelle die Schule nicht die Flutlichtanlage in Frage, die vollumfänglich unterstützt werde, sondern es gehe darum, dass eine solche Investition finanziell nicht zu Lasten der Jeanne-Barez-Schule gehe.

Diese Sorge, so Herr Jansen, sei nicht unbegründet, denn das Kleinsportfeld wurde aus Schulmitteln, konkret aus dem Restbetrag des für den Bau der Schulsporthalle zweckgebundenen Folgekostenzuschusses finanziert. Für eine Flutlichtanlage reichte angeblich das Geld nicht. Die Beleuchtung wurde zudem amtlicherseits als nicht notwendig erachtet, weil es sich ja eben um Schulgelände handelt und Unterricht tagsüber stattfindet. Die Schule hätte das Kleinfeld auch deshalb nicht gebraucht, weil sie den SV-Sportplatz nutzen darf. Aber die Schule erkannte den Platzbedarf für den Sport an, denn der SV war – wie die Schule – längst an die Grenze seiner Kapazität angelangt.

Hinzu kam, dass sich die Schulgremien hinsichtlich einer Schulerweiterung – entgegen den damaligen Vorstellungen des Bezirksamtes – für die andere Seite des Schulgeländes entschieden hatte. Zwischenzeitlich war die Nutzung der Brachfläche zur Entlastung der Schulplatzsituation im Gespräch gewesen, sodass statt des Kleinsportfeldes heute vielleicht Container dort stehen würden. Deshalb konnte der seinerzeitige Antrag zum Bau des Schulsportplatzes gemeinsam vom Schulförderverein, der Gesamtelternvertretung und dem SV Buchholz gestellt werden. Dass ein nachträglicher Bau einer Flutlichtanlage überhaupt möglich ist, ist der schulischen Weitsicht zu verdanken. Die Schule hatte darauf gedrängt, den Platz wenigstens baulich für eine spätere Verlegung von Kabeln und Technik herzurichten.

Leider sieht man dem Kleinsportfeld an, dass es Mitmenschen gibt, die auf die Achtung öffentlichen Eigentums wenig Wert legen. Verwahrlosung und Vermüllung kosten Steuergelder und gehen letztlich zu Lasten aller Bürgerinnen und Bürger. Hier beschädigen sie darüber hinaus die ehrenamtliche Arbeit des SV Buchholz, der Zeit und Aufwand lieber voll in die Sportbetreuung als in die Müllbeseitigung stecken würde. Dies ist auch ein Problem der Schulen, deren Höfe außerhalb der Unterrichts- und Hortzeiten durch Dritte genutzt werden. Das ist in einem gewissen Rahmen kein Problem, soweit eben dieser Rahmen nicht durch Müll und Sachbeschädigungen überschritten wird.

Näheres zum Kleinsportfeld: Erweiterung des Sportangebots / Schulsportplatz

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