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Neujahrsgruß an die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

Mit E-Mail vom 2. Januar 2018 hat der Buchholzer Laubfrosch e.V. (Schulförderverein der Jeanne-Barez-Schule) der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz einen Neujahrsgruß übermittelt und diesen auch dem Bezirksamt Pankow sowie Persönlichkeiten mit politischem Einfluss zur Kenntnis gegeben:

Herrn Kirchner, Herrn XXX

Bezug: Ihre E-Mail vom 26. Juni 2017 (09:41 Uhr; im Anhang Schreiben vom 19. Juni 2017), meine E-Mail vom 24. Juli 2017 (23:02 Uhr)

Sehr geehrter Herr Kirchner, sehr geehrter Herr XXX,

namens der Jeanne-Barez-Schule in Französisch Buchholz, vertreten durch Herrn Emrich als Schulleiter, Herrn Gratzke als Vorsitzenden der Gesamtelternvertretung und mich als Vorsitzenden des Schulfördervereins, möchte ich Ihnen alles Gute für dieses Jahr wünschen! Morgen beginnt wieder der Schulbetrieb und 2018 wird für unsere Schule mit den beiden Schulteilen in der Hauptstraße 66 („gelbe Schule“) und Berliner Straße 19 („rote Schule“) ein ereignisreiches Jahr. Denn es stehen zum einen die Schulerweiterung und zum anderen die drei von Ihnen mit Ihrer o.a. E-Mail zugesagten baulichen Verkehrsmaßnahmen an. Wie wichtig letztere für die Schulwegsicherheit sind, zeigen Gefährdungen von Buchholzer Kindern im letzten Schulhalbjahr, die glücklicherweise im Gegensatz zu vorherigen Verkehrsunfällen glimpflich ausgingen.

Sie werden sicher schon den Gedanken haben, dass Anlass dieser E-Mail nicht allein ein Neujahrsgruß ist. Das stimmt, denn die „Gerüchteküche“ besagt [Sie wissen, Französisch Buchholz ist ein Dorf…] -, dass sich angesichts der aus der nunmehr konkret werdenden Sanierung der A114 und dem weiteren Ausbau des Karower Kreuzes resultierenden Folgen für den Verkehr im Rahmen einer Priorisierung andere bezirkliche bzw. örtliche Verkehrsmaßnahmen unterordnen sollen, um den überörtlichen Autoverkehr zu gewährleisten. Sie können sich deshalb vorstellen, dass unter den Buchholzer Eltern die Sorge besteht, die Verbesserung der Schulwegsicherheit könnte zeitlich geschoben werden. In der Vorweihnachtszeit haben die Eltern der roten Schule erneut nachdrücklich den Fußgängerüberweg über der Berliner Straße auf Höhe der Dr.-Markus-Straße in den Fokus gerückt. Damit will ich bekräftigen, dass die Eltern unverändert eine hohe Erwartungshaltung wie auch ein großes Vertrauen in Ihre Zusage haben.

Angesprochen in meiner o.a. E-Mail hatte ich die neue Tankstelle und Waschanlage an der Ecke Hauptstraße/Chamissostraße. Auch unsere Schule war höchst unglücklich darüber, dass dies überhaupt zugelassen wurde, aber die Anlage ist nun mal da. Man muss zugestehen, dass die Firmen JET und IMO gesprächsbereit und dann entgegenkommend durch eingebaute Autoschwellen und Warnmarkierungen auf den Zu- und Ausfahrten waren. Zudem hat die für Buchholz zuständige Polizei angeboten, mit den Schulkindern den Weg zwischen roter und gelber Schule, zum SV Buchholz und zum Oktopus in der Parkstraße abzugehen und auf Gefahrenstellen aufmerksam zu machen. Dieses Angebot wird die Schule gerne annehmen.

Nach der Inbetriebnahme kurz vor Weihnachten zeigt sich aber, dass dies nicht genügen dürfte. Denn auf der kurzen Strecke zwischen der Kreuzung Berliner Str./Hauptstr./Blankenfelder Str. (Höhe Autohaus Quinque) und dem Beginn der zeitlich begrenzten 30er-Zone auf der Hauptstraße in Höhe des REWE kommt es jetzt noch mehr als bisher zu Abstopp- und Beschleunigungsverkehr. Fährt nun zusätzlich die Tram50 dort entlang, wird es weiter unübersichtlich. In Rede steht deshalb – wie von uns gefordert – eine durchgezogene Linie auf der Fahrbahn, um zumindest das Linksabbiegen von der Hauptstraße zu untersagen. Unsere Schule würde dies sehr begrüßen. Zusätzlich sollte geprüft werden, ob die 30er-Zone bis zur Kreuzung verlängert werden kann. Langfristig wäre ein eigenes, von der Fahrbahn getrenntes Gleisbett für die Tram auf der Hauptstraße wünschenswert.

Abschließend möchte ich darauf hinweisen, dass wir uns natürlich sehr über die Schulerweiterung freuen. Sie ist überfällig und dringend geboten, weil die Schulkapazität bereits um fast 130 Kinder überschritten ist und zum nächsten Schuljahr statt der üblichen 110 bis 120 voraussichtlich 172 Schulanfänger untergebracht werden – aufgrund rechtlichen Anspruchs: – MÜSSEN. Rund um die gelbe Schule wird es erheblichen Bauverkehr geben und insofern sehen wir die Auswirkungen der großen Verkehrsmaßnahmen mit Sorge. Hilfreich für die Schulwegsicherheit wäre es sicherlich, wenn die Hauptstraße als auch die Triftstraße tabu für die Aufnahme des zu erwartenden zusätzlichen überörtlichen Durchgangsverkehrs wären.

Mit freundlichen Grüßen

Helmut Jansen

Vorsitzender des Buchholzer Laubfrosches e.V.

– Schulförderverein der Jeanne-Barez-Schule –

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