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Schulerweiterung – Von der Skepsis zur Hoffnung

Liebe Kinder, Eltern, Freunde und Unterstützer der Jeanne-Barez-Schule!

Ja, es ist wahr! Die Schulerweiterung rückt näher. In einem „Dorf“ wie Französisch Buchholz lässt sich nichts geheim halten und wir wollen es auch nicht. Aber ehrenamtliches Engagement bedeutet, sich vor allem in der Freizeit einzusetzen, zumal in der zeitlich knapp bemessenen Vorweihnachtszeit. Deshalb ist es nicht möglich, in Echtzeit mit laufenden Wasserstandsmeldungen über Entwicklungen und planerische Details zu berichten. So gibt es bei passender Gelegenheit eine Info an die Elternvertreter in der GEV, auch wenn das, was heute noch gilt, morgen schon wieder überholt sein kann. Das ist nun mal so, auch dass dadurch mitunter Missverständnisse entstehen können. Aber besser als gar keine Info, so lautet das Motto. Warum diese Erwähnung am Anfang? Weil heutzutage selbst bei uns teilweise voreilige, überzogene und teils hetzerische Reaktionen und Schnappatmungen anlanden.

Gemeinsam mit vielen anderen Buchholzern und weiteren Einwohnern habt ihr, haben Sie Anfang dieses Jahres eindrucksvoll für die Schulerweiterung demonstriert, bis uns diese endlich zugesagt wurde. Dann tat sich nach unserer Wahrnehmung – auch wegen des Wahlkampfes – erst einmal wenig. Tatsächlich wurde das Vorhaben im Hintergrund finanziell abgesichert, aber uns war das zu langsam. Die Elisabeth-Aue ist ein aktueller Beweis dafür, wie unstet Politik sein kann. So wurden wir komplett davon überrascht, als uns die Verantwortlichen für Schulbauten eröffneten, dass die Schulerweiterung sehr zeitnah realisiert werden solle, Planungen bereits weit fortgeschritten seien und sogar – zu wann auch immer – eine weiterführende Schule angedacht werde.

Unsere Schule wurde ausdrücklich um Mitwirkung, Ideen und Anregungen gebeten. Dies aber, so die Bedingung, in einem engen Zeitfenster. Gut, dass sich bereits aus der GEV und unserem Förderverein heraus eine Baugruppe mit Eltern, Lehrern und Erziehern gebildet hatte. Somit konnte kurzfristig eine legitimierte Interessenvertretung aktiv werden. Dieses Verfahren ist der Schule nicht neu, denn der Turnhalle ging eine Wartezeit von über 70 Jahren voraus, bis ihre Realisierung im Rahmen des Konjunkturpaketes II in einer sehr kurzen Planungszeit erfolgen musste. Die Alternative war, weiterhin gar keine Turnhalle zu haben. Wer sich über Jahre mit den bildungspolitischen Rahmenbedingungen in Berlin auseinandergesetzt hat, weiß, dass gehandelt werden muss und Entscheidungen zu treffen sind, wenn unerwartet Finanzmittel verfügbar sind.

Nun gab es bereits seit Jahren verschiedene Varianten und Vorstellungen darüber, wie eine Schulerweiterung umgesetzt werden könne. In Betracht gezogen wurden das am Sportplatz des SV Buchholz angrenzende und hinter der Turnhalle gelegene Schulgelände, auf dem sich heute der Schulsportplatz befindet (Näheres dazu kann der Projektliste entnommen werden). Die ehemalige Bezirksschulstadträtin favorisierte dagegen eine Bebauung auf dem Bolzplatz in Richtung des REWE, also eine bauliche Verlängerung des Schulgebäudes. Wir selbst sahen Möglichkeiten auch auf dem landeseigenen Gelände zwischen Schulgelände, Oktopus und Treffpunktgemeinde.

Was soll denn nun konkret passieren? Die ehrliche Antwort ist, dass wir das so genau auch noch nicht wissen (können). Denn wir dürfen zwar netterweise mitreden, aber die Letztentscheidung liegt nicht in unserer Hand. Bauplanung ist komplex; es gibt sehr vieles zu beachten. Über greifbare Ergebnisse werden wir jedoch fortlaufend informieren. Wir werden auf der Schulinternetseite zudem einen Projektbereich für dieses Vorhaben einrichten. Eines kann darüber hinaus auch gesagt werden: Was auch immer gebaut wird – es kann dadurch zu Einschränkungen im Schulbetrieb kommen und sei es allein dadurch, dass Platz für Baumaterial oder -maschinen gebraucht wird. Das ist aber ein Preis, den wir im Sinne des Zweckes gerne zahlen werden. Und ganz sicher werden wir dabei nicht nur unsere Interessen, sondern auch die unserer partnerschaftlichen Nachbarn im Blick haben. Im Gegenzug erwarten wir, dass Rücksicht auf die Interessen der Schule genommen wird. Anders gesagt: Am besten ziehen alle Buchholzer wie Anfang dieses Jahres an einem Strang.

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adminjeaba Administrator

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