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Schuljahr 2018/19 – Besorgnis und Hoffnung am Einschulungstag

Mit 685 Schülerinnen und Schülern im neuen Schuljahr 2018/19 ist die Jeanne-Barez-Schule in Französisch Buchholz mittlerweile eine der größten Grundschulen Berlins. „Stolz“ auf diese Zahl kann die Schule aber nur sein, wenn sie mit ausreichendem und qualifiziertem Personal gute Unterrichts- und Hortarbeit bieten kann. Die Räumlichkeiten reichen angesichts einer Überschreitung der Kapazität um 138 Kinder längst nicht mehr aus. Eigentlich ist die Schule 3,8-zügig ausgelegt, rechnerisch ist sie fast 4,8-zügig. Allerdings steht endlich die Schulerweiterung in der Hauptstraße an und allein die Aussicht auf neue Schulgebäude in vielleicht drei Jahren rechtfertigt eine Auslastung bis über die Schmerzgrenze hinaus. Und der Druck wächst weiter, doch selbst die Chancen für Geschwisterkinder haben sich verschlechtert und an zusätzlichen Angeboten etwa für Inklusionskinder oder Kinder ohne dauerhaften Wohnsitz im Einschulungsbereich ist schon gar nicht zu denken. Schließlich ist es mit mehr Platz dann auch nicht getan, denn der erfordert weiteres Personal.

Deshalb haben der Vorsitzende des Buchholzer Laubfrosch e.V., Herr Jansen, in der gelben und sein Vertreter, Herr Gratzke, in der roten Schule die Eltern der neuen Schüler ermuntert, diesem Schulförderverein beizutreten. Schulen ohne Förderverein funktionieren nicht oder zumindest schlechter, so Herr Jansen. Zudem sei er davon überzeugt, dass engagierte Eltern ein Grund für angehende Lehrer und Erzieher sein können, sich für diese Grundschule zu entscheiden. Gleichwohl fragen sich manche Eltern, was sie persönlich davon haben, wenn sie die Jeanne-Barez-Schule unterstützen. Nun, mal abgesehen davon, dass im Vordergrund sozialen Engagements nicht der eigene Vorteil stehen sollte, wies Herr Jansen darauf hin, dass seine Kinder zwar nichts mehr von der Schulerweiterung oder der ebenfalls geplanten weiterführenden Schule in Buchholz haben werden. Aber seine Kinder konnten die neue Sporthalle nutzen, für die jahrelang frühere Laubfroschmitglieder und Eltern gekämpft haben.

Für voraussichtlich drei Jahre wird wegen der Bauarbeiten der Laubfroscheinsatz in der gelben Schule eingeschränkt werden. Handlungsbedarf besteht aber immer wie beispielsweise beim Thema Schulwegsicherheit. Der Staatssekretär für Verkehr, Jens-Holger Kirchner, hatte für 2018 drei Verkehrsmaßnahmen – 1. den bereits 2014 beantragten Fußgängerüberweg auf der Höhe der Dr.-Markus-Straße, 2. die Ampelkreuzung an der Berliner/Pasewalker/Bahnhof-/Rosenthaler Straße und 3. eine Radverkehrsanlage entlang der beiden Schulteile – zugesichert. Am 25. Juli wurde er per E-Mail um einen aktuellen Sachstand dazu gebeten, um die Buchholzer Eltern des neuen Schuljahres darüber informieren zu können. Eine Antwort steht leider noch aus. Schön wäre es, wenn bis zum vorerst letzten großen Schulfest am 28. September in der Hauptstraße 66 immerhin die Arbeiten am Fußgängerüberweg begonnen worden wären, denn der liegt den Eltern besonders am Herzen. Andernfalls werden die Eltern wohl wieder öffentlichkeitswirksam auftreten müssen.

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