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Mitteilungen

Erweiterung des Sportangebots / Schulsportplatz

Um was ging es? Der Jeanne-Barez-Schule stand ein Restbetrag von ursprünglich 817.000 Euro des für den Bau der Schulsporthalle zweckgebundenen Folgekostenzuschusses aufgrund eines städtebaulichen Vertrags für Französisch Buchholz in den 90er Jahren zur Verfügung. Der Folgekostenzuschuss blieb nach der Insolvenz der Investoren übrig und wurde teilweise für die Kofinanzierung der Sporthalle im Rahmen des Konjunkturpaketes II verwendet. Zur Verfügung standen noch 533.329,21 Euro. Schule, Förderverein und GEV ergriffen gemeinsam mit dem SV Buchholz die Initiative, für das brach liegende Schulgelände hinter der Turnhalle bzw. angrenzend an den Sportplatz des SV einen schuleigenen Sportplatz zu fordern. Dieser wurde schlussendlich am 20. Mai 2016 im Rahmen eines Schulfestes feierlich eingeweiht. Der Schulsportplatz wird nach Unterrichtsende vorwiegend vom SV Buchholz genutzt und betreut.

Schulfest mit politischem Besuch

(Bericht über die offizielle Einweihung des Schulsportplatzes – bitte anklicken)

Es soll gebaut werden, aber…

01.06.2015

Freute sich die Jeanne-Barez-Schule im Februar 2015 noch über eine Mitteilung der Bezirksstadträtin Lioba Zürn-Kasztantowicz, dass sie das Straßen- und Grünflächenamt Pankow mit der Beplanung des brachliegenden Geländes neben der Sporthalle der gelben Schule und dem Fußballplatz des SV Buchholz beauftragt hat, so ist diese Freude nun wieder getrübt. Auf der Vergabeplattform Berlin ist tatsächlich die Bauleistung seit dem 19. Mai 2015 veröffentlicht, siehe die “Bekanntmachung – Jeanne-Barrez-Schule Sanierung des Kleinspielfeldes”. Aber diese sieht nur den “Bau eines Kunstrasenkleinspielfeldes ca. 2000 m² mit einseitiger Barriere und Ballfangzaun sowie einer einseitigen Schallschutzwand” vor. Das ist angesichts des gestellten Antrags und der Zusagen und Versprechungen des Bezirksamtes arg wenig. Die Bekanntmachung lässt eine gewisse Einseitigkeit zu Lasten der Schule erkennen. Wie auch immer: Der Beginn der Ausführung ist für den 16. Juli und die Fertigstellung der Leistungen für den 31. Oktober 2015 vorgesehen. Sollten diese Termine eingehalten werden, denn es handelt sich immerhin um ein Bauprojekt in Berlin, tritt wenigstens die Zusicherung, noch in 2015 etwas getan zu haben, ein.

Antrag bewilligt! Jeanne-Barez-Schule und SV Buchholz glücklich

20. Februar 2015

Mit Schreiben vom 16. Februar 2015 hat die Bezirksstadträtin Lioba Zürn-Kasztantowicz mitgeteilt, dass sie das Straßen- und Grünflächenamt Pankow mit der Beplanung des brachliegenden Geländes neben der Sporthalle der gelben Schule und dem Fußballplatz des SV Buchholz beauftragt hat. Zum Antrag siehe den Artikel „Erweiterung des Sportangebots – Antrag an das Bezirksamt Pankow gestellt“ vom 4. Dezember 2014. Das Straßen- und Grünflächenamt soll sich mit der Schule über die gewünschten Ausstattungen und Einbauten abstimmen. Die Jeanne-Barez-Schule und der SV Buchholz freuen sich über diesen wichtigen ersten Schritt und stehen dem Straßen- und Grünflächenamt sehr gerne für eine kooperative Zusammenarbeit zur Verfügung. Die Erweiterung des Sportangebots ist dringend geboten und die Kinder sehen dem schon erwartungsvoll entgegen.

Erweiterung des Sportangebots – Antrag an das Bezirksamt Pankow gestellt

4. Dezember 2014

Wiederholt hatte die Jeanne-Barez-Schule darüber berichtet, dass ihr erhebliche Geldmittel zur Verfügung stehen, die allerdings zweckgebunden sind. Konkret geht es um einen Restbetrag von ursprünglich 817.000 Euro des für den Bau der Schulsporthalle zweckgebundenen Folgekostenzuschusses aufgrund eines städtebaulichen Vertrags für Französisch Buchholz in den 90er Jahren. Der Folgekostenzuschuss blieb nach der Insolvenz der Investoren übrig und wurde teilweise für die Kofinanzierung der Sporthalle im Rahmen des Konjunkturpaketes II verwendet. Zur Verfügung stehen noch 533.329,21 Euro.

Nach einem Gespräch mit der Bezirksstadträtin Lioba Zürn-Kasztantowicz im März 2013 folgte ein schulinterner Willensbildungsprozess, in dem der Verwendungswunsch des Bezirksamtes, nämlich die Errichtung eines Sportplatzes neben der Sporthalle, einbezogen wurde. Im Ergebnis haben die Lehrer und Erzieher, die Schulkonferenz und die Gesamtelternvertretung, aber auch das Schülerparlament befürwortet, dem bezirklichen Vorschlag zu folgen.

Denn dieses Vorhaben ist notwendig und dringlich. In der gelben Schule besteht keine eigene hinreichende Möglichkeit, draußen den Schulsport abzuhalten. Dazu ist die Schule bislang – auch im Hinblick auf die Vermeidung von Unfallgefahren – auf den Fußballplatz des SV Buchholz angewiesen. Denn zwar ist auf der Brachfläche Sport möglich, aber nur sehr eingeschränkt, weil der Boden uneben und löchrig, bei trockenem Wetter staubig und bei schlechtem Wetter matschig ist. Dies gilt ebenfalls für die Fläche neben der Laufsportanlage, die zudem dadurch verunreinigt wird. Die Mitnutzung des Fußballplatzes setzt zudem dessen Verfügbarkeit voraus, denn das Vereinstraining hat dort spätestens zum frühen Nachmittag berechtigterweise Vorrang. „Sportunterricht soll so oft wie möglich im Freien stattfinden. Dabei können sowohl vorhandene Sportanlagen als auch andere Freiflächen genutzt werden.“, so der Rahmenlehrplan Grundschule Sport. Diese Voraussetzungen sind nicht gegeben. Auch die bislang steigende und absehbar weiter zunehmende Schülerzahl erfordert, das Sportangebot über die Sporthalle hinaus auszuweiten. Die Ausweitung würde mehr Flexibilität in der Stundenplangestaltung bewirken, die erforderlich ist, um den Bedarfen der Kinder gerecht zu werden.

Nachdrücklich wird dieses Vorhaben vom SV Buchholz unterstützt. Denn dessen Aufnahmekapazität ist aufgrund stetigen Mitgliederzuwachses nahezuerschöpft. Der SV Buchholz ist gewillt, allen fußballinteressierten Kindern die Teilnahme am Vereinssport zu ermöglichen, kann diesen aber nur noch durch Einschränkungen im Trainingsbetrieb gewährleisten.

Deshalb hat die Jeanne-Barez-Schule in Abstimmung mit ihrem Kooperationspartner, dem SV Buchholz e.V., mit Datum vom 4. Dezember 2014 beantragt, am Standort der gelben Schule auf dem brachliegenden Gelände neben der Sporthalle und dem Fußballplatz des SV Buchholz einen Sportplatz zu errichten. Unterzeichner des Antrags (pdf) sind Thomas Emrich (Schulleiter), Lars Bocian (GEV-Vorsitzender), Helmut Jansen (Vorsitzender des Schulfördervereins) und Thomas Müller (1. Vorsitzender des SV Buchholz).

Der Sportplatzsoll die Nutzung für die wichtigsten Ballsportarten ermöglichen. Dies sind vor allem Fußball, daneben Basketball und Volleyball. In die Errichtung soll auch der ebenfalls brachliegende Grünstreifen entlang der bereits bestehenden Laufsportanlage hinter der Sporthalle sowie die bislang als Schulgarten genutzte und ebenfalls mittlerweile verwahrloste Fläche im hinteren linken Bereich der Sporthalle einbezogen werden. In diesen beiden Bereichen sind Turn-, Sport- und Fitnessgeräte sowie eine Fläche für kleinere Bewegungsspiele vorstellbar. Zudem bedürfen der zu errichtende Sportplatz und die angrenzenden Flächen einer Erneuerung der Umzäunung.

Über die vordringliche Errichtung des Sportplatzes und Nutzbarmachung der angrenzenden Bereiche hinaus wäre es wünschenswert, wenn zusätzlich – vielleicht als separater Anbau an die Sporthalle – ein Umkleidegebäude errichtet werden könnte. Bei dann draußen stattfindendem Sportbetrieb bei schönem Wetter müsste nicht eigens nur zum Umkleiden die Sporthalle aufgeschlossen werden, zumal auch die Umkleidemöglichkeiten des SV Buchholz nicht mehr reichen.

Schließlich soll der auf dem Schulhof gelegene Bolzplatz einen Kunstrasen anstelle der bisherigen Öcocolor-Holzschnitzel erhalten. Vom Kunstrasen anstelle des Öcocolors auf dem Bolzplatz werden eine bessere und vor allem wetterunabhängige Bespielbarkeit sowie ein geringerer Pflegeaufwand erwartet. Die Holzschnitzel binden vor allem bei schlechtem Wetter Dreck, der den Schuhen anhaftet und von den Kindern in die Schule getragen wird. Insofern ist durch den Kunstrasen ein Beitrag zur Verbesserung der allgemeinen Sauberkeit zu erwarten. Und im Winter kann eine Kunstrasenfläche einfacher von Schnee und Eis geräumt werden.

Den an das Bezirksamt Pankow gerichteten Antrag hat nachrichtlich die Vorsteherin der Bezirksverordnetenversammlung Pankow erhalten, denn sie ist eine der Erstunterzeichnerin der Berliner Sporterklärung vom Juni 2014. Darin treten die Unterzeichner der Erklärung gemeinsam unter anderem dafür ein, dass eine zeitgemäße Sportstätteninfrastruktur zur Verfügung gestellt wird.

skupinski Administrator

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